Diese Aktivität, inspiriert von Augusto Boals „Theater der Unterdrückten“, zielt darauf ab, die Konzepte von Macht, Machmissbrauch und anvertrauter Macht durch Skulpturen oder Statuen und den aktiven Körpereinsatz der Teilnehmer:innen auszudrücken.
Diese Aktivität, inspiriert von Augusto Boals „Theater der Unterdrückten“, zielt darauf ab, die Konzepte von Macht, Machmissbrauch und anvertrauter Macht durch Skulpturen oder Statuen und den aktiven Körpereinsatz der Teilnehmer:innen auszudrücken.
Über persönliche (oder kollektive) Auffassungen von Machtausübung, Machtmissbrauch und delegierter Macht nachzudenken
Zu erfahren, wie schnell sich Machtverhältnisse selbst in einer alltäglichen Situation ändern können
ALTER DER TEILNEHMER:INNEN
15 years old
METHODEN
Theatralischer Ansatz
AUSSTATTUNG
nicht notwendig
MATERIALIEN
Nicht vorhanden
ESCAPE GAME
Not provided
ANLEITUNG
Teile die Teilnehmer:innen in zwei Gruppen auf und lass sie eine:n Anführer:in wählen, die/der die anvertraute Macht besitzen wird, die Skulpuren zu machen (5 Min)
Die/der Anführer:in muss sich nun Szenen der „Macht“ oder des „Missbrauchs anvertrauter Macht“ vorstellen, ohne sie den anderen zu erklären. Du kannst der:m Anführer:in auch mit einem Vorschlag wie: „Versuche dich an eine Alltagssituation zu erinnern, die du erlebt hast und dich wegen ihres rassistischen oder fremdenfeindlichen Benehmen Ausländern gegenüber betroffen gemacht hat“.
Schweigen beginnt die/ der Anführer:in nun mithilfe der Körper der anderen Gruppenmitglieder eine Skulptur, die versucht diese Machtsituation abzubilden. Dabei ist es möglich die Posen, Gesten und sogar Gesichtsausdrücke der Teilnehmer:innen zu Statuen zu formen. Die Mitglieder der anderen Gruppe werden zum Publikum (5 Min)
Wenn die Skulptur fertig ist, ist das Publikum dazu eingeladen, um sie herumzugehen, um alle Details der Statuen zu betrachten.
Es ist notwendig, eine Skulpturensitzung gruppenweise und nicht gleichzeitig durchzuführen (5 Minuten).
Nach einem Moment der Beobachtung kann jede an der Skulptur beteiligte Person eine Sache ändern (z.B. eine Geste, eine Position oder einen Gesichtsausdruck), um die dargestellte Situation in eine positive zu verwandeln
Starten Sie eine Diskussion unter den Zuhörern, indem Sie Fragen wie diese stellen:
Was, glauben Sie, stellte die ursprüngliche Statue dar?
Was war Ihrer Meinung nach die Veränderung zwischen der ersten und der letzten Statue?
Stellen Sie nun Fragen an die Statuen: Wie haben Sie sich gefühlt? Was war Ihrer Meinung nach die Bedeutung der Statue? Haben Sie die inszenierte Situation schon einmal selbst erlebt?
Wenn die erste Gruppe fertig ist, kann die Aktivität mit den anderen Gruppen wiederholt werden und so weiter.
NB: Falls die Übung bei den Teilnehmern starke Gefühle auslöst, sollten Sie darauf vorbereitet sein, eine Diskussion über Gefühle und Erfahrungen zu beginnen.
MÖGLICHE VARIANTEN
Hinweis: Falls die Übung bei den Teilnehmern starke Gefühle auslöst, sollten Sie darauf vorbereitet sein, eine Diskussion über Emotionen und Erfahrungen zu beginnen: „aSie können auch eine kollektive Skulptur schaffen, die von der gesamten Gruppe angefertigt wird und eine Allegorie des gewaltlosen Kampfes gegen den Missbrauch delegierter Macht darstellt. Es gibt keinen Bildhauer mehr, so dass die Statue von allen Teilnehmern geschaffen wird. Bitten Sie am Ende alle, die Skulptur zu kommentieren.